Schweinskopf al dente ist nicht wirklich appetitlich, aber

das ist nun mal der Titel von Rita Falks neuem Eberhofer-Franz-Krimi, und das gefällt mir dann natürlich auch! Er ist ebenso witzig und tiefgründig-bayrisch wie Winterkartoffelknödel und Dampfnudelblues, die ich hier ja auch schon begeistert besprochen habe.

Diesmal ist es der Amtsrichter, der dem Eberhofer das Leben schwermacht, indem er – bedroht durch einen Psychopathen – bei dem Franz, der Oma und dem Papa einzieht, sich mit letzterem anfreundet und dem Franz damit gehörig auf die Nerven geht. Ganz zu schweigen von der Nichte vom Franz, der kleinen Sushi, die ständig betreut werden will, dem nervigen Bruder vom Franz, der ihm das Schwarze unter dem Nagel nicht gönnt, und Franz´Liebe Susi, die sich mit einem Luca-Toni-für-Arme an den Gardasee verzogen hat, was dem Franz gar nicht passt. Er mag es zwar nicht zugeben, aber sie fehlt ihm schon sehr.

Was Rita Falk aus diesen Zutaten anrichtet, und vor allem, wie sie das wieder tut, in dieser unnachahmlich lakonischen Art, das will ich nicht verraten, nur soviel: kaufen, lesen, lachen – mir hat es einen wunderbaren Flug nach Innsbruck und einen unterhaltsamen Abend beschert!

  • Das klingt herrlich erfirschend! Werde ich mal im Hirn abspecihern 🙂

  • Hallo,

    ich habe mir den Roman in meiner Bücherei ausgeliehen – aber – das ist nichts für mich.
    Mir gefällt der Schreibstil mit dem lippengeteuen Wortlaut der gesprochenen Sprache nicht.

    Gruß Sabine

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