Helena Rubinstein Prodigy Powercell Foundation

So, kommen wir für dieses Jahr zur letzten Foundation aus Reihe „Kombination aus Serum und Foundation“. Ich hatte bereits die Produkte von Max Factor und Clinique  vorgestellt, die ich beide gut fand, Clinique um genau zu sein sogar sehr gut. Die Rubinstein Foundation ist noch eine Ecke teurer als Clinique – da fragt man sich: ist es das wert?

Was die Inhaltsstoffe angeht, ist die Foundation im Prinzip das Prodigy Powercell Serum mit Farbe drin. Ich habe mich mit diesem Serum nie auseinandergesetzt, deswegen hier nur die Kurzfassung aus der Pressemitteilung: Die biologischen Eigenschaften pflanzlicher Zellen der Ozeanischen Crista haben eine Wirkung auf die drei Anti-Ageing-Mechanismen der Haut: Zellregeneration, Reparatur des Gewebes und Schutz vor freien Radikalen.

Anmerkung: dies wurde jeweils durch In-vitro-Tests belegt. Weitere Studien am lebenden Hautobjekt sind mir nicht bekannt. Mit anderen Worten heißt das, dass an Zellen in der Petrischale eine Wirkung nachweisbar ist, was aber nicht bedeutet, dass dieselbe Wirkung bei Auftrag auf die Haut eintritt. Korrekterweise muss man dazusagen, dass es aber auch nicht heißt, dass nichts passiert. Ich hatte schon einmal erwähnt, dass Kosmetikfirmen oft auf weitere Studien verzichten, da bei entsprechender Wirkung eine Zulassung als Medikament erforderlich wird. Was nicht unbedingt absatzförderlich ist. Hier muss man sich also schlicht und einfach eine eigene Meinung bilden!

Die Prodigy Foundation (30 ml kosten 64 Euro) ist in sechs Farbtönen erhältlich, aufgeteilt nach Farbgruppen:

  • Pink
    • 22 Rosé Apricot
  • Beige
    • 20 Beige Vanilla
    • 23 Beige Biscuit
  • Gold
    • 24 Gold Caramel
    • 30 Gold Cognac
    • 32 Gold Coffee

Ich habe einen neutralen Hautton, komme aber im allgemeinen besser mit pink/rotstichigen Foundations zurecht und folgerichtig benutze ich auch die Nr. 22. Die ist recht hell und passt gut zu meiner Haut. Ich finde es ein wenig schade, dass es für dunklere Hauttöne nur die goldenen Töne gibt, aber dagilt: probieren geht über studieren.

Die Textur ist schlichtweg toll. Die Flasche enthält eine Pipette und drei kleine Tropfen reichen aus. Sie lässt sich sehr gut verteilen und fühlt sich sehr angenehm an. Es wird weder pastig noch fleckig oder merkwürdig speckig, man sieht keine trockenen Hautstellen oder Hautschüppchen, mit anderen Worten: einfach nur gut.

Noch besser ist allerdings der Blick in den Spiegel, die Haut sieht sehr gleichmäßig UND extrem natürlich aus. Das Finish ist „dewy“ (wie ich gelernt habe: taufrisch) mit zartem Glow wie bei jugendlicher Haut. Und das ist tatsächlich eine Foundation, die man auch ohne weiteres Makeup tragen kann, sie verschönt die Haut und fertig.

Man merkt es schon: ich bin sehr begeistert und die Prodigy Foundation bekommt einen festen Platz in meinem Schminkkoffer.

(Quelle Bildmaterial: Helena Rubinstein, das Produkt wurde zur Verfügung gestellt)

  • Das klingt ja verlockend, bis auf den Preis. Jedoch scheint es ja sehr ergiebig zu sein, wenn man wirklich nur 3 Tröpfchen braucht. Werde ich mir mal ankucken gehen.

    LG
    Dalla

  • Ich hab diese Foundation auch (Nr.20) und bin begeistert, kann mich Dir nur anschließen liebe Irit! 🙂

    Lieben Gruß,
    Soenamiu

  • Hallo, habe mir heute die Foundation, Farbton Nr. 20, zugelegt. Welche Make-up-Unterlage benutzt ihr? Die Foundation ist ja sehr zart und ich habe ein wenig Angst, dass sie mir mit einer „normalen“ Tagespflege wegschwimmt (habe Mischhaut). Und könnt ihr einen Puder empfehlen? Benötige dringend einen neuen, bin aber noch total unschlüssig, welchen ich nehmen soll. Danke und LG. Karin

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