Happy New Year (der Film), oder

nicht alles wird schön, wenn man es nachmacht. Das kann man an diesem Film ganz deutlich sehen. An sich sind alle Zutaten für einen großen Film vorhanden: ein unglaubliches Staraufgebot von Robert de Niro über Sarah Jessica Parker, Ashton Kutcher, little Miss Sunshine, Hilary Swank, Halle Berry bis hin zu (unglaublicherweise!) Til Schweiger und einer wie immer anbetungswürdigen Michelle Pfeiffer, ein Thema mit Möglichkeiten (Sylvester in New York) und ein Riesenbudget (nehme ich mal an).

Aber, und jetzt kommt es: Auch wenn der Film sicher gut gemacht ist, eine Menge Gags und zum Schluss eine richtige Überraschung, die hier nicht verraten werden soll, hat und wenn natürlich alle diese großen Stars toll spielen (auch wenn ich der Heigl die Rolle als Cateringchefin nicht abgenommen habe, was wohl daran liegen mag, dass sie immer beim Ananasschneiden gezeigt wurde, aber angeblich ein hochklassiges Buffet abgeliefert hat), so hat der Film mich nicht mitgenommen.

Es waren zuviele Geschichten zu routiniert abgespult, es war zuwenig Herz, zuviel Schmalz, zu dick aufgetragen, zu unrealistisch, und es war nicht lustig genug. Schon dieser Episodenfilm über den Valentinstag war nicht so gut wie das unerreichte Original, aber Happy New Year kann nicht mal an der Unterhaltung kratzen, die Tatsächlich Liebe bietet. Dieser herzliche wunderbare und überaus witzige Film läuft noch mal am 25.Dezember 2011, ich habe die Aufnahme schon programmiert!!

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