Es weihnachtet sehr… Teil 3

Ich habe mal gelesen, dass zu Weihnachten mehr als 50% aller Düfte verkauft werden. Das glaube ich gern, es ist ja auch ein schönes Geschenk (im Zweifel für sich selbst…). Und man braucht ja auch für die kalte Jahreszeit einen anderen Duft, Duftkerzen im Sommer machen sich auch nicht so richtig gut und all die limitierten Sonderdüfte wollen auch getestet werden. Heute also eine kleine und feine Auswahl an Duftendem.

Den Anfang macht ein Klassiker von Clinique: Aromatics Elixir ist mittlerweile 40 Jahre alt und ehrlich gesagt ist das der Duft, an den ich immer denken muss, wenn ich irgendwo „signature scent“ lese. Der ist so eigenständig und ungewöhnlich und kein bisschen alt – wunderbar. Es gibt diverse Geschenksets, das oben abgebildete kostet 94 Euro. Und für alle Liebhaberinnen des Dufts noch eine schöne Sache zu Weihnachten: Ich habe die Kerzen leider noch nicht im Original gesehen (ich hasse Stadtbummel in der Weihnachtszeit und kaufe grundsätzlich im Internet meine Geschenke), aber die sehen einfach schön aus, sehr stylish.

Von Clinique gibt es noch mehr Geschenkesets, u.a. natürlich auch bei www.clinique.de

Beim Thema außergewöhnliche Düfte darf Thierry Mugler natürlich nicht fehlen. Egal, ob Angel, Alien oder Womanity, sie sind alle extrem eigenständig und sofort wiedererkennbar, drei Duftikonen. Zu Weihnachten gibt es zu jedem Duft eine Gourmetversion:

Die Düfte entstanden in Kooperation mit der Köchin Hélène Darroze und die Gourmetkomponente ist greift die Besonderheit des Originaldufts auf. Angel – da denkt man sofort an Schokolade und das bittere Kakaopuder passt perfekt dazu (35 ml kosten 70 Euro). Alien, für mich das schönste der Mugler-Parfums, wird durch einen meiner Favoriten ergänzt, nämlich Caramel aus salziger Butter (kennt das jemand? kommt aus der Normandie und ist GÖTTLICH) – den Duft habe ich auch getestet und ich schwelge immer noch (30 ml kosten 58 Euro). Womanity, die Mischung aus Feige und Kaviar – süß und salzig – wird ergänzt um Feigen-Chutney (50 ml kosten 69 Euro). Wer Chutney kennt und mag, weiß, dass dies meist süß-saure Kompositionen mit scharfer Note sind – und das passt einfach gut zu Womanity.

Also: Probeschnuppern und eine neue Facette der Düfte entdecken.

Mein letzter Weihnachtstipp ist für die Münchnerinnen (und L’Artisan-Fans):

Ich habe diese Woche noch Infos von Ludwig Beck zu diesem Duft bekommen, er gehört zur Sammleredition von L’Artisan Parfumeur (neben sieben anderen) und er ist weltweit ausschließlich bei Ludwig Beck Hautnah in München erhältlich. Für die anderen muss man den Flieger besteigen und u.a. nach New York (Barneys) oder Hong Kong (Lane Crawford).

Der Duft Mon Numéro 3 (Eau de Parfum, 100 ml kosten 145 Euro) wurde von Bertrand Duchaufour kreiert und er fängt den Geist und das Lebensgefühl der Jugend ein.

  • Kopfnote: Lavendel, Zitrusfrüchte sowie Kardamon und Koriander
  • Herznote: Iris, Alpenveilchen und Nelke
  • Basisnote: Vetiver

Die Zusammenstellung spiegelt die Prinzipien der Arbeit von Bertrand Duchaufour wieder: Balance entsteht, wenn Gegensätze sich anziehen – wie Yin und Yang.

Wer also etwas ganz besonders und einmaliges sucht, könnte hier fündig werden. Der Duft kann auch bei Ludwig Beck bestellt werden (hier)

Ich wünsche viel Spaß beim Probeschnuppern, Einkaufen und Einpacken!

(Quelle Bildmaterial: Clinique, Thierry Mugler, L’Artisan Parfumeur)

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