Embryolisse oder meine kleine Wunderwaffe

Einmal im Jahr gibt es in der Allure (US-Zeitschrift, Thema: Beauty, Beauty und Beauty, sehr empfehlenswert) Tipps zu Geheimtipps aller Art. Die Palette reicht von diversen Makeup-Produkten über Körper- und Haarpflege bis zur Gesichtspflege. Vor Jahren las ich dort vom französischen Geheimtipp namens Embryolisse. Glücklicherweise sind wir regelmäßig in Frankreich im Urlaub und ich habe dann meine erste Tube gekauft.

Erster Eindruck: eher wie eine dünne Bodylotion, aber auf der Haut sehr reichhaltig. Tat nichts besonderes, ab in die Schublade.

Ich las dann immer öfter von der „Wundercreme“ und habe sie dann irgendwann wieder ausgepackt, ausprobiert, Ergebnis siehe oben, zurück in die Schublade.

Bis der letzte Winter kam und die Creme mir buchstäblich die Haut gerettet hat (s. auch hier). Wenig später hatte ich dann noch ein anderes Problemchen, ich vertrage chemische Exfoliation nur noch sehr bedingt und die von Janne schon erwähnte, in Fetzen herunterhängende Haut hat mich erwischt. Naja, es hing nicht in Fetzen, aber ziemlich übel. Die Wunderwaffe war auch hier wieder die Embryolisse Creme.

Diesen Sommer habe ich mir dann die etwas leichtere Variante gekauft, die Lait-Creme Fluid. Für mich hatte das gleich zwei Vorteile: erstens ist die Konsistent leichter und angenehmer für meine Haut. Zweitens kostet die 500ml-Flasche nur wenig mehr als die Tube mit 75 ml! Ich benutze das Fluid aktuell als Bodylotion und überlege gerade, wie ich die Nachschubwege sichere – gefällt mir besser als alles andere was ich im letzten Jahr als Körperpflege benutzt habe.

Aber zurück zur Wirkung: eigentlich ist in der Creme nichts besonderes drin, aber die beruhigende Wirkung auf die Haut ist einfach nur erstaunlich. Ich kann die Creme bei Rötungen oder unruhigem Hautbild nur allerwärmstens empfehlen, auch raue Haut wird damit spätestens nach wenigen Tagen wieder streichelweich.

Erklären kann ich das nicht, aber es funktioniert.

 

Deine Meinung?