Sonntagszeitung – eine wunderbare Erfindung

Bei uns sehen Sonntage immer ähnlich aus: mein Mann macht das Frühstück, die Kinder gehen Brötchen kaufen und bringen auf dem Rückweg die Sonntagszeitung mit nach oben. Nach dem gemeinsamen Frühstück beginnt der gemütliche Teil bei zweiten oder dritten Milchkaffee (bei der Gelegenheit kann ich gleich noch die Anschaffung eines Profi-Milchaufschäumers empfehlen, der die Milch auch gleich erhitzt und größere Mengen produziert) und einer schönen dicken Frankfurter Zeitung am Sonntag.

Und die lese ich gerne jeden Sonntag in derselben Reihenfolge – bis die Sendung mit der Maus anfängt (Pflichtprogramm bei Grundschulkindern!).

Zuerst kommt der Politikteil, immer wieder interessant und es gibt auch oft eher ungewöhnliche Themen. Dann wird der Rets der Zeitung sortiert. Den Auto/Technik-Teil und Sport lese ich nie, Reisen nur manchmal bei interessantem Thema. Stellenanzeigen kommen auch auf den Stapel und dann wird der Rest sortiert.

Den Anfang macht der Berufsteil, ich liebe vor allem die Kolumne auf der ersten Seite rechts – immer wieder gut zu lesen und so treffend.

Weiter geht es mit dem Feuilleton, Anregungen für neue Bücher und Musik holen, Theater ist nicht so ganz meine Ecke. Nach der Kultur ist die Wissenschaft dran. Dann geht es zum Geld (Wirtschaft und Geld&Mehr) und der krönende Abschluss: Gesellschaft mit immer guten Themen und der „Fressecke“ mit Restaurantkritik und Weinempfehlung.

Alles in allem: ich mag diese Zeitung und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen!

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