Parken in der Großstadt oder…

… you park like an idiot. Wer wie ich inmitten einer Großstadt lebt und keinen eigenen Parkplatz besitzt, kennt es mit Sicherheit. Man kommt am Abend nach Hause, müde von der Arbeit und begibt sich auf Parkplatzsuche. Die sind in Innenstädten sowieso rar gesät und hinzu kommen dann noch Leute, die offensichtlich in der Fahrschule nicht gelernt haben, ordentlich einzuparken.

Gerne genommen wird der Fall des Fiesta, der so geschickt parkt, dass zwei große Parkplätze belegt sind. Zufällig kam ich vorbei, als der Besitzer des Autos einstieg und ich machte ihn auf die allgemeine Parkplatzsituation sowie das etwas unglückliche Abstellen seines Wagens aufmerksam. Ich bekam dann die Antwort, dass er ansonsten nicht ein- und ausparken könne und das wäre eben so. Aha. Der V70 Kombi meines Mannes passt ohne jedes Problem auf EINEN Parkplatz und ich konnte auch noch keine Beulen an der Stoßstange entdecken.

Auch gerne genommen wird die Strategie eines Hausmeistreunternehmens in der Nachbarschaft. Da werden diverse Firmenfahrzeuge plus Handwerkerlaster bei uns abgestellt – kostet ja nichts. Nur die Nerven der Nachbarn.

Aber am schlimmsten sind die Besucher des gegenüberliegenden Gerichts. Auf jedem Brief des Gerichts steht, dass Parkplätze nur begrenzt vorhanden und außerdem kostenpflichtig sind und die U-Bahn ca. 1,5 Minuten Gehweg entfernt ist. Aber nein, da fährt man lieber in die Nachbarstraße, spart 2 Euro Parkplatzgebühr und die Anwohner sind mal wieder die Idioten. Und werden gerne auch mal richtig zugeparkt.

Und so ärgere ich mich dann Tag für Tag für Tag….

  • Das kann ich so gut verstehen. Ich war schon manchmal kurz davor mein Auto einfach irgendwo stehen zu lassen – mitten auf der Straße, weil ich nach 30 Minuten Parkplatzsuche einfach nicht mehr konnte. Und dann freu ich mich auch immer über Bootsanhänger u.ä. die direkt vor meinem Haus parken.

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