Lebenshilfe mal ganz konkret oder

lebensverändernde Therapie muss nicht Monate oder gar Jahre dauern. Ich bin, wie ihr ja wisst, wenn ihr hier öfter mitlest, ein einigermaßen ungeduldiger Mensch. Und deswegen hat es mich immer gestört, dass jede Hilfe bei psychischen Problemen immer so sorgfältig vorbereitet und zeitraubend durchgeführt werden musste.

Fünf probatorische Sitzungen in mindestens fünf Wochen bei der ausgewählten Therapeutin. Sodann Antrag an die Krankenkasse, vierzig Stunden bewilligt. Die kann man ja nicht mal in vierzig Wochen schaffen, mit Urlaub und den fünf probatorischen Sitzungen kommt man leicht auf ein Jahr. Kann ja sein, dass das auch manchmal nötig ist, das kann ich nicht beurteilen, aber oft wohl auch nicht.

Das erkannte vor einigen Jahren auch die Psychobranche, woraufhin es neue Ratgeber zum Thema „effektive Kurzzeittherapie“ zuhauf in den Regalen der Selbsthilfeecke der Buchhandlungen gab. Meine Tante, eine Ärztin und Psychotherapeutin, hat zum Ende ihrer Berufstätigkeit eigentlich nur noch Kurzzeittherapien gemacht, sie meinte trocken, in ihrem Alter hätte sie keine Zeit mehr für diese Endlosschleifen der gleichen Opfer-Geschichten. Nun, warum erst so lange warten, bis die Endlichkeit des Lebens einen darauf bringt, dass man keine Zeit zum Verplempern hat? Die hat man doch in jungen Jahren auch nicht, man fühlt es zwar noch nicht so genau, aber auch diese Stunden/Wochen/Tage kommen doch niemals wieder.

Deswegen bin ich so begeistert von Andreas Winter, der sich schlicht Psychocoach oder Powerscout und nicht Therapeut nennt, er empfindt sich mehr als menschlichernKollege seiner Klienten denn als überlegener Besserwisser, und er ist so selbstbewusst, dass er es nicht nötig hat, seine Klienten auf Wochen, Monate oder Jahre an sich zu binden, nein, er verspricht durchschlagende Lebensänderungen aufgrund eines einzigen mehrstündigen Termins. Wen das genauso interessiert wie mich, kann hier Andreas Internetauftritt sehen und hat hier Gelegenheit, in seinen Büchern zu stöbern.

Ich empfehle für den Einstieg Heilen ohne Medikamente oder Zuviel Erziehung schadet oder Zielen Loslassen Erreichen – je nachdem, was euch am meisten anspricht. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und ein coaching bei Andreas selbst war für mich derart beeindruckend, dass ich eine Ausbildung zum coach bei ihm gemacht habe!

  • Hallo Janne! Das hört sich ganz wunderbar an!
    Ich habe mir „Heilen ohne Medikamente“ bestellt! Bin gespannt…..von dir gibt es immer tolle Tips!Danke dafür!
    LG aus Hamburg, Susan

  • Vielen Dank für die erfreuliche Darstellung. Es ist meiner Ansicht nach tatsächlich kein gutes Werk, einen Hilfesuchenden über Monate an sich zu binden, ohne Aussicht auf echte Heilung. In meinem neuen Buch „Heilung durch Erkenntnis“ versuche ich daher, all mein Wissen an den Hilfesuchenden und an den interessierten Laien weiter zu geben. Psychologie ist kein Elfenbeinturm und Psychotherapie kein heiliger Gral. Jeder hat das Recht auf eine zufriedene Lebensweise. Oder? Sie finden auf meinem http://www.Youtube.de Kanal Powerscout1 eine Menge Videos, mit psychologischen Tipps für den Alltag.
    Mit vielen Grüßen,
    Andreas Winter

  • keimonish

    Habe mir einige Video`s und Audio`s mit Andreas Winter angesehen und angehört. Der Titel: „Heilen ohne Medikamente“ war für mich ja erstmal noch nicht so auffallend wohl aber der Untertitel: „Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden“, den ich als provokant und falsch empfinde. Wenn ich mir aber Andreas Winter dazu anhöre, etwas zu dem Inhalt höre, dann besänftigt es mich wieder :-), weil ich da auch viele Gemeinsamkeiten in den Ansichten entdecke. (Ich glaube, dass es da durchaus auch nicht wenige Ärzte gibt, die so denken und danach handeln/behandeln) Nur, wenn ich mir ein Buch kaufen will, finde ich den Untertitel irreführend und zu verallgemeinernd. Es wird etwas vorgetäuscht (meine Meinung), etwas versprochen, was man(er) nicht halten kann.

    Bei dem Titel: „Zu viel Erziehung schadet“ kann ich mir schon eher auch DAS vorstellen, was auch drin steht/was damit ausgesagt werden soll. (habe das Buch nicht gelesen, nur etwas darüber und aus den Interwievs mit A. Winter „mitgenommen“.

    Ich brauch beides nicht (nicht mehr) 🙂 finde es aber ganz interessant.

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