Ich bin die geborene Optimistin, oder

warum dann Enttäuschungen nicht ausbleiben können… Erwarten tue ich erst einmal nur  das Allerbeste, egal, ob es um das Wetter, den Geschmack von Obst und Gemüse, das Verhalten von Menschen, den Inhalt von Filmen und Büchern und den Unterhaltungswert von Musik geht. Ist doch auch klar, schließlich ist für mich das Allerbeste gerade gut genug, ich gebe doch schließlich auch immer Vollgas.

Heute morgen nun habe ich gewaschen und die Wäsche nach draußen gehängt, drei Maschinen voll. Nun ja, ich hatte schon gehört, dass das Wetter sich dramatisch verschlechtern sollte, aber in letzter Zeit waren die Wettervorhersagen sooo oft total falsch, dass ich das nicht so ernst genommen habe. Ein paar Stunden ging auch wie erwartet alles gut, die Wäsche trocknete langsam aber sicher vor sich hin, aber dann öffneten sich die Schleusen des Himmels und nun ist so sooo nass, dass nicht daran zu denken ist, sie in den Keller zu holen. Nun ja, Schwamm drüber, morgen ist ja auch noch ein Tag, da wird sie bestimmt trocken. Sagt die unverbesserliche Optimistin…

Oft klappt es ja aber auch, denn die Tage, an denen die Wäsche draußen wunderbar getrocknet ist, die Handwerker pünktlich kamen, alles dabei hatten und nichts schmutzig gemacht haben und die Kinder bezaubernd waren, bleiben uns seltsamerweise nicht so gut in Erinnerung wie Pleiten, Pech und Pannen!

  • ich bin dagegen eine geborene Zweckpessimistin 🙂 Hat auch seine Vorteile, es kann nur besser werden 🙂

Deine Meinung?