Mascaras: Helena Rubinstein Lash Queen Fatal Blacks und Max Factor False Lash Fusion

Was ist nach dem Lippenstift der Deutschen liebstes Schminkkind? Richtig, Mascara. Ich habe eigentlich immer mindestens zwei verschiedene Exemplare im Schminkkoffer, derzeit sind es vier, weil sich zwei Testkandidaten zu meinen beiden bisherigen Mascaras gesellt haben: Helena Rubinstein Lash Queen Fatal Blacks und Max Factor False Lash Fusion.

Auf letztere war ich sehr neugierig, da die „normale“ Max Factor False Lash ein Dauerbrenner bei mir ist, ich liebe sie heiß und innig.

Der Unterschied zur Fusion ist die Tusche selbst, die „Liquid Lash Extension-Formulierung“. Das Besondere hieran sind die enthaltenen „Liquid Lashes“, winzig kleine Nylon-Partikel, die beim Tuschen von der Bürste über die einzelnen Wimpern hin zur Spitze transportiert werden und so am Wimpernende für Verlängerung sorgen. Das Bürstchen ist identisch mit dem der False Lash.

Die Bewertung der Mascara ist sehr abhängig vom gewünschten Ergebnis: ich möchte VOLUMEN, Länge nur in zweiter Linie und gut getrennte, flexible Wimpern. Und zwar in schwarz.

Die Max Factor Fusion (kostet um die 13,00 Euro) ist in Sachen Länge exzellent, die Wimpern sind tiefschwarz, gut getrennt und bleiben auch flexibel. Aber das Volumen… was mich auf die Idee brachte, zuerst die False Lash fürs Volumen und dann die Fusion für die Länge zu nehmen. Das Ergebnis ist das, was in Beautyforen gerne mit Pornowimpern bezeichnet wird… sieht schon sehr nach angeklebten Wimpern aus, aber ich mag das.

Der zweite Testkandidat heißt Lash Queen Fatal Blacks Mascara, kommt von Helena Rubunstein und kostet 31,00 Euro. Mascara von Helena Rubinstein ist ein absoluter Dauerbrenner, die Firma hat die erste Nicht-Spuck-Tusche auf den Markt gebracht und ich erinnere mich mit Freuden an die leider nicht mehr erhältliche Vertiginious Mascara, die selbst die Damen und Herren von Stiftung Warentest zur Verzweiflung gebracht hat. Dort werden teure Produkte ja gerne mal ehrlich (=schlecht) bewertet, aber die Tusche war so gut, sie wurde Testsieger.

Aber zurück zur neuesten Mascara von HR. Das Besondere daran ist die Bürste. Sie ist nicht nur gekrümmt, sondern hat eine breite und und flache Seite. Außerdem ist sie am Ende leicht abgeschrägt.

Dieses komplizierte Wunderwerk sieht aus gutem Grund so aus: die breitere Seite arbeitet wie ein Wimpernkamm, der die feinen Haare trennt und den Volumeneffekt optimiert und mit dem leicht abgeschrägten Ende der Bürste lassen sich alle Wimpern –auch die kürzeren und die im Augeninnenwinkel – erreichen.

Die Tusche selbst enthält eine hohe Konzentration an Wachs für Volumen und das sog. Triple Coating System sorgt dafür, dass die Wimpern komplett mit Farbe bedeckt werden. Und last but not least: das Phyton-Design ist tres chic.

So viel zur Theorie, kommen wir zur Praxis. Zunächst konnte ich nicht besonders viel mit der Lash Queen Fatal Blacks anfangen. Leider gab es keine Anleitung zum Bürstchen und auch Lesen im Internet brachte mich nur bedingt weiter. Die dort beschriebenen komplizierten Handhabungen waren dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

Ich mache es jetzt einfach so: zuerst mit der gewölbten Seite LANGSAM die Wimpern tuschen, kurz warten und dann mit der flachen Seite ebenfalls LANGSAM nochmals tuschen. Wichtig ist dabei, nicht kleine hektische Bewegungen zu machen, sondern schön vom Ansatz bis zur Wimpernspitze durchzuziehen. Spätestens bei der dritten Benutzung hat man den Dreh raus und das Ergebnis ist es wert: die Lash Queen Fatal Blacks Mascara ist in den Olymp meiner Lieblingsmascaras eingezogen und darf jetzt mit Max Factor False Lash, MAC Plush Lash und Armani Eyes to Kill schmusen.

  • Hallo, danke für die tollen Tipps und Tests. Die Max Factor Mascara habe ich mir gekauft und finde sie wirklich klasse. Viele Grüße! Sabine

  • Der Mascara von Helena Rubinstein klingt toll und die „komische“ Bürste verleitet sofort zum ausprobieren 🙂 Allerdings ist der Preis echt happig, deswegen hoffe ich, dass das Produkt hält, was Du und Stiftung Warentest versprechen 🙂
    Danke für den ausführlichen Bericht!

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