Für mich eine neue Marke: Catrice

Catrice ist bisher vollständig an mir vorbeigegangen, was einen einfachen Grund hat: an meinem Wohnort sind die Sachen LEIDER und hoffentlich NOCH nicht erhältlich. Aber natürlich ist mir die Printwerbung nicht entgangen und auch die diversen Beautyblogs der jüngeren Kolleginnen berichten ja gerne ausführlich. Also habe ich mich mal umgeschaut.

Catrice richtet sich an die etwas ältere Zielgruppe ab 30 und ist preislich deutlich oberhalb der günstigen Drogeriemarken wie Essence, P2 und ähnliche angesiedelt, aber unterhalb der „teuren“ Drogeriemarken wie Maybelline, Max Factor oder L’oreal. Ich habe dann kürzlich in Berlin das Sortiment live und in Farbe besichtigt -was mich wieder zu der Frage bringt, warum ich nicht in Berlin wohne, aber das ist ein anderes Thema…

Ein paar Dinge sind mir sehr positiv aufgefallen: es gibt Foundations in sehr hellen Farbtönen, eine Seltenheit im Drogeriemarkt. Und passende Puder dazu. Es gibt Produkte für die Wangen, die nicht glitzern und glänzen. Die Farbauswahl an sich schreit nicht „Girlie“ und die Verpackungen sind auch nicht im „Ich bin ein niedliches Mädchen“-Design.

Ich habe mir eine Eyeshadowpalette aus einem Look mitgenommen (Papagena) und die Lidschatten sind alle sehr gut pigmentiert, krümeln nicht und lassen sich gut auftragen. Außerdem konnte ich bei Mascara mal wieder nicht widerstehen: die „Lashes to Kill Ultra Black“ (3,99 Euro) musste einfach mit. Sie gehört zu den eher etwas trockenen Mascaras und sie ist nicht schlecht, aber für mich kein Nachkaufprodukt. Ich mag üppiges Volumen, Länge finde ich eher nicht so wichtig und da passt die „Lashes to Kill“ nicht in mein Beuteschema. Außerdem mag ich lieber die etwas flüssigeren Mascaras.

Sprich: wer Länge braucht und Volumen eher im Mittelmaß: unbedingt ausprobieren!

Als nächstes habe ich die Infinite Matt Foundation (6,49 Euro) in 010 Light Beige getestet und ich war äußerst angenehm überrascht. Die Farbe ist für mich ein Zäckchen zu hell und zu gelblich, aber immer noch gut tragbar, kommt zu meinen Winterfoundations.

All das, was es bei günstigen Foundations immer zu meckern gibt, gilt hier nicht: sie lässt sich sehr gut und leicht verteilen, ist gut pigmentiert, macht aber kein Maskengesicht und hält locker zehn Stunden durch. Ich finde das Finish auch nicht sooo matt, eher ein wenig mattiert, passt also auch gut, wenn man ein paar Fältchen hat. Für trockene Haut allerdings nicht. Und wer Glow und strahlendes Hautbild sucht, ist hier auch nicht richtig.

Letztes Testobjekt waren die Bronzer aus dem Standardsortiment, es gibt je einen Farbton für helle und für dunkle Haut. Von der Textur und dem „Auftrageverhalten“ her war ich auch hier sehr positiv überrascht, sehr seidig und kein bisschen mehlig oder krümelig. Auch die Pigmentierung ist gut verteilt, beide Bronzer lassen sich streifenfrei und auch hauchdünn auftragen.

Ich fand den Ton für die helle Haut bei mir etwas zu orange. Ich habe allerdings auch pinke Untertöne, mit gelblichen Hautuntertönen könnte die Farbe gut funktionieren, da das Produkt pur in der Dose nicht orange aussieht.

Prima gefallen hat mir – trotz „falscher“ Hautfarbe“ – der Bronzer für die dunkleren Hauttöne. Die Farbe sieht bei mir sehr gut und wie schon gesagt: der Bronzer lässt sich hauchdünn mit einem großen Puderpinsel auftragen, sieht sehr schön natürlich aus.

Insgesamt: von Catrice werde ich mir mit Sicherheit noch mehr Produkte zulegen und entgegen meiner sonstigen Angewohnheit auch die Limited Editions im Auge behalten.

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte: www.catrice.eu

(Bilder, Foundation und Bronzer wurden von Catrice zur Verfügung gestellt)

 

 

  • Die Infinite Matt Foundation habe ich mir auch gekauft, mehrfach getestet und bin damit mehr als zufrieden (und das auch noch für unter 7 Euro). Danke für den Tipp, da wäre ich ansonsten sicherlich dran vorbeigelaufen…

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