Wollen die mich wahnsinnig machen oder

ist das nur wieder eine neue Masche, um Geld zu verdienen? Ich mache schon seit Jahren relativ viel Sport und bin mit meinem Programm, wenn ich es denn regelmäßig schaffe, auch sehr zufrieden. Für mich hat es sich als gut erwiesen, drei Mal die Woche morgens laufen zu gehen, dreimal auf die powerplate zum Krafttraining, einmal ein Intensivyogakurzs und ab und an Kurzyogasessions.

Nun schlage ich diese Woche den Spiegel auf und finde einen Artikel darüber, dass der durchschnittliche Freizeitsportler ja alles falsch macht. Der trainiert nämlich entweder zu lasch oder – Überraschung!- zu hart. Beides falsch. Und auf jeden Fall zu unterlassen, denn das zu lahme Training bringt nichts, das zu harte ist sogar gefährlich für die Gesundheit, weil die Überforderung des Körpers zu Immunschwäche und Unwohlsein führt.

Hm, denke ich, schön, dass ich jetzt so viel schlauer bin als vorher. Was mache ich denn nun, um mein Trainingsverhalten zu prüfen? Ja, und jetzt kommt es, das kann man natürlich selbst gar nicht mit Sicherheit, das geht nur mit einem speziell ausgerüsteten personal trainer, der bestimmte Computerprogramme sein eigen nennt, in denen deine Trainingskurven ausgewertet werden.

Ach so. Nur mal wieder eine neue Idee, um Geld zu verdienen? Oder vielleicht doch sinnvoll? Man sollte ja auch nicht immer dasselbe machen. Wozu ich aber auch Trägheit neige, wenn das doch alles so gut läuft. Die Nachfrage bei einer echten Fachfrau und Sportskanone hat mich wieder beruhigt: Solange ich mich wohl und fit fühle und mich auch anstrenge bei meinen Einheiten, ohne völlig fertig zu sein, wäre das jedenfalls keine ungesunde Überforderung. Und ein bisschen mehr geht ja immer.

Also werde ich auf meinen Kanalrunden jetzt vier kleine Zwischensprints einbauen und außerdem noch die neuen Brigitte-Bauchübungen (hier für euch) drei mal die Wochen einbauen…versprochen!!

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