Wie kann das Leben schön sein oder

Glück kann ganz einfach auch die Abwesenheit von Schmerz oder Sorgen sein. Wie ich das meine? Nun ja, jeder, der mal richtig Zahnweh gehabt hat, weiß, wie gut es einem geht, wenn das dann vorbei ist. Und zwar nicht nur fünf Minuten, sondern tagelang. Ebenso fühlt mach sich nach überstandener Magen-Darm-Infektion oder Erkältung.

Richtig einen Stein vom Herzen Poltern höre ich aber dann, wenn ich mir zu Recht (oder Unrecht) richtig Sorgen gemacht habe und dann feststellen darf, dass es dazu keinen Grund (mehr) gibt. So wie vorgestern, als ich von dem Hurrikan hörte, der Joplin in Missouri verwüstet hat mit mehr als 100 Toten. Moment, Joplin, das hört sich zumindest für mich vertraut an, oh je, ja, da wohnt mein Onkel seit zwei Jahren.  Bis ich dann auf verschlungenen Wegen herausgefunden hatte, dass ihm ganz sicher nichts passiert war, ist einige Zeit vergangen. Und als ich die Nachricht bekam, das war eine Erleichterung.

Ähnlich der, die ich empfunden habe, als sich herausstellte, dass der massive Einsatz von Sicherheits- und Rettungskräften vor der Schule meines Sohnes einen tatsächlich harmlosen Grund hatte und nicht auf einen Amoklauf oder sonst etwas ähnlich Furchtbares zurückzuführen war.

Ja, ich habe mir vorgenommen, mich des Öfteren daran zu erinnern, dass alles in Ordnung ist und es keinen Grund gibt, sich aufzuregen/zu ärgern/schlecht gelaunt zu sein, solange es meinen Lieben und mir gut geht!

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