Ein Sommer ohne Männer und ein

wunderbares Buch zum Nachdenken, Träumen und Lernen von der fabelhaften Siri Hustvedt. Ich denke immer, sie ist mit Jonathan Franzen zusammen, aber das stimmt nicht, sie ist die Frau von Paul Auster, auch nicht schlecht für meinen Geschmack. Obwohl, Sean Penn finde ich heißer, aber das sagte ich ja glaube ich schon mal in dem Artikel über die Barfußschuhe.

Die Heldin, Dichterin und liebende Ehefrau seit dreißig Jahren, wird von ihrem Mann wegen einer jüngeren Frau verlassen, die sie nur die „Pause“ nennt. Sie ist so verletzt, dass sie zunächst buchstäblich durchdreht. Nach einem sedierenden Kurzaufenthalt in der geschlossenen Station einer Psychatrie verbringt sie den Sommer in ihrer Heimatstadt in der Nähe ihrer betagten Mutter und deren ebenso betagten, aber geistig beweglichen Freundinnen. Gleichzeitig entwickelt sich eine Beziehung zu ihrer Nachbarin, der jungen, leicht überforderten Mutter zweier Kleinkinder. Und um die Generationenfolge abzurunden, gibt sie einen Lyrikkurs, zu dem sechs weibliche Teenager erscheinen. So hat die Heldin ganz zwanglos Kontakt zu weiblicher Existenz in jedem Alter. Sie gesundet in dieser Situation – wie das Buch ausgeht, möchte ich hier nicht verraten.

Ich möchte aber dringend dazu raten, es zu kaufen: klick

 

Anmerkung von Irit: ich habe im letzten Urlaub von derselben Autorin „Was ich liebte“ gelesen und kann es auch nur empfehlen. Siri Hustvedt schreibt einfach wunderbare Bücher.

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