Woran die Geister sich scheiden oder

mein absoluter Lieblings-Sommerduft: Un jardin sur le nil von Hermés. Ein Traum von einem Sommer-Garten-fallende-Blüten-schwüle-Hitze-herrliche-Tage-Duft. Finde ich jedenfalls und trage ihn seit einigen Jahren, seit es ihn gibt, oder sagen wir, seit ich ihn entdeckt habe. Ich liebe ihn, schnuppere begeistert an mir, wenn ich ihn trage, und habe gerade wieder einen 100-ml-Flakon für diesen Sommer erbeutet und nach Hause getragen.

Aber meine Liebe wird nicht rundum geteilt. Zwar gibt es ergebene Fans, die auch begeistert seufzen, wenn sie ihn riechen. Aber es gibt auch Leute, die ihn schon als abartigen Altfrauengeruch bezeichnet oder gar als faulig beschrieben haben.

Das ist mir eigentlich unverständlich, aber vielleicht ist das ja bei allen Dingen so, die nicht so ganz mainstream sind. Ich tue mich mit schweren „dunklen“ amberlastigen Düften schwer, aber auch mit zu leichten, flüchtigen. Im Sommer mag ich sonst solche wie das leider auch schon wieder aufgegebene gucci summer, oder die biotherm body sprays. Der jardin sur le nil fällt da zugegebenermaßen auch ganz schön heraus.

Vielleicht muss ich einfach damit leben, dass ich es damit nicht allen recht machen kann. Und wenn ich mich mit der einen Freundin, die ihn ihr-wisst-schon-was genannt hat, zusammen bin, muss ich ihn ja nicht benutzen!

  • WAHAS?? Das ist einer der tollsten Düfte überhaupt – kann ich mir überhaupt nicht vorstellen! Das ist einfach zitroinge Glückgseligkeit. Ich liebe den Duft und habe alle Gärten – ohnehin.

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