Zwei beeindruckende Bücher

habe ich letztes Wochenende förmlich verschlungen: Kluuns erstes Buch „Mitten ins Gesicht“  und Kluuns zweites Buch „Ohne sie“. Kluun ist die Abkürzung des langen Namens des Autors, und er beschreibt im ersten Buch den Krebstod seiner Frau, in dem zweiten Buch, wie es dann für ihn und seine kleine Tochter weiterging. So weit, so uninteressant.

Gibt ja viele solche Geschichten und daher auch eine Menge Bücher und Erlebnisberichte. Was diese Bücher auszeichnet, ist ihre absolute Ehrlichkeit, der Autor hat die Gabe, sich mehr als drastisch auszudrücken, auf den Punkt zu kommen und auch Peinlichkeiten nicht auszulassen. Ich mag ihn nicht besonders, diesen Stijn, weil er die meiste Zeit ein egozentrischer Mistkerl ist, dem es immer nur um seinen Spaß geht. Aber er ist kompromisslos ehrlich mit sich, und das nimmt wieder für ihn ein.

Seine Frau bleibt seltsam blass, aber es geht ja auch im Wesentlich um ihn und seine letztlich beeindruckende Entwicklung. Das Einzige, was nicht nachvollziehbar ist und bliebt, ist, warum anscheinend nahezu jede Frau total auf den egoistischen Mistkerl abfährt. Aber ich habe ihn ja auch nicht gesehen, sondern nur von ihm gelesen. Das aber manisch und bis die Bücher zuende waren. Und ich war, wie schon gesagt, von der Wucht der Geschichte und ihrer Darstellung erschlagen.

Links: Mitten ins Gesicht und Ohne Sie

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