Wer richtig ausgeschlafen ist,

kann dieses Buch anfangen, alle anderen seien an dieser Stelle gewarnt, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen: Oktoberfest von Christoph Scholder (Leseprobe). Das ist mal wirklich ein Thriller, ich bin heute nach um halb zwei damit fertig geworden, und dabei wollte ich mal richtig früh ins Bett nach einer anstrengenden Woche.

Das Buch hat genau den richtigen Hauch Exotik aufgrund von Auslandsbeteiligung, genug Thrill, weil man selber da auch schon mal gewesen ist, auf dem Oktoberfest, und ein bisschen menschliche Geschichten. Wobei letzteres ähnlich wie bei Frank Schätzing (Der Schwarm) der schwächste Punkt ist, das kann der Herr Scholder nicht so gut, zwischenmenschliche Beziehungen greifbar schildern.

Ähnlich gut gefallen hat mir Verwesung von Simon Beckett (hier), es liest sich gut, die Geschichte ist stimmig und spannend, und ich fand es auch gut, mehr über die Hauptperson zu erfahren, allerdings gab es Längen im letzten Teil und der aufgebaute Spannungsbogen, warum das nächste Buch auch sofort erworben werden sollte, vermag nicht ganz zu überzeugen.

Abraten kann ich nur von Nacktbadestrand von Elfriede Vavrik ( Link) – da ging es mir ähnlich wie bei den Filmen Drei und Wolke 9. Ich mag anderen Leuten nicht so gerne beim Sex zuschauen und ich mag auch nicht davon lesen, wie eine alte Frau mit jungen Männern ins Bett geht. Ist vielleicht, nein sogar sicher spießig, aber ich kann es auch nicht ändern. Vermutlich denke ich anders darüber, wenn ich selbst in dem Alter bin, und ich kann die Autorin auch sehr mutig finden, sicher, aber trotzdem… Vielleicht solltet ihr euch eine eigene Meinung bilden!

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