Der Tchibo-Reflex oder

ist das wirklich gut und günstig? Anlässlich eines Betrages im Beautyboard, einem Forum für Schönheit und mehr, in dem sich die Verfasserin über die Tchibo-Preise erregte, kam ich zum ersten Mal ins Nachdenken, ob die Preise vielleicht wirklich zu hoch seien? Denn normalerweise gehe ich davon aus, dass die Sachen, die tchibo außer Kaffee anbietet, nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch angemessen bis günstig vom Preis her sind.

Überprüft habe ich das schon lange nicht mehr richtig, seit ich dort soviele wirklich preiswerte Kinderklamotten, Küchenausstattungsgegenstände, Sportkleidung, Haushaltsgegenstände und nicht zuletzt Männerutensilien (wie Nasenhaarschneider, Nagelneccessaires pp) erworben habe. Das ist so ähnlich wie bei großen Discountern: Als ich einmal bei einer Freundin einen wirklich leckeren Kirschstreuselkuchen bekam, sagte sie auf meine Frage, der sei von Aldi. Als ich nachfragte, was der denn koste, meinte sie, sie hätte keine Ahnung, bei Aldi sei doch alles immer total billig.

Nun frage ich mich, stimmt das wirklich, oder kaufe ich auch beim Discounter und bei Tchibo unbemerkt überteuertes Zeug, weil ich gar nicht mehr gucke, was die Sachen kosten, respektive Vergleichspreise gar nicht im Kopf habe? Weil ich eben zumindest im Hinblick auf die Gesamtsumme, die die Lidl-Kasse für einen Wocheneinkauf auswirft, immer der Meinung bin, dass der Einkauf dort um Längen billiger sei als im „normalen“ Supermarkt.

Im Ergebnis stimmt das auch sicher, das beruhigt mich jetzt wieder, und bei der meisten Aktionsware wie Gartenutensilien (das kann ich ausnahmsweise genau vergleichen) oder bei Schreibwaren ist es auch richtig. Und wenn ich dann für ausgesprochen hübsche Wäscheklammern bei Tchibo mal „zuviel“ ausgegeben habe, ist das nicht schlimm, weil der Saldo unterm Strich immer noch stimmt.

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