Was immer wieder gut ist oder

Qualität ist eben doch ein Kriterium. Es gibt sie, die Dinge, die so gut sind, dass wir immer wieder zu ihnen zurück kehren.Die unser Herz, unser Auge und unsere Hände erfreuen, wenn wir sie ansehen und anfassen. Wie dankbar war ich für ein paar lederne Gartenhandschuhe von manufactum, als ich sie dann wieder anhatte.

Sie waren mir zu teuer gewesen, ich hatte mich verirrt in mindestens vier paar unzulängliche, zu kurze, durchnässende, blöde Gartenhandschuhe, nur weil sie billiger waren. Die Richtigen haben eine so lange Stulpe, dass meine Unterarme nicht immer aussehen, als hätte ich mit Katzen gekämpft, dürfen ruhig nass werden, lassen sich gut reinigen. Außerdem kann ich mit ihnen alles anfassen, ohne dass irgendetwas durch die Handschuhe hindurchpiekt (für Nachkäufer)

Wie freue ich mich, wenn es ein neues Buch von T.C. Boyle oder von Ian McEwan, Philip Roth oder Paul Auster gibt, dann zuckt die Hand auf den 1-Klick-Button, ohne dass ich lange schaue, worum es geht. Keiner der Herren hat mich je enttäuscht.

Seit ich unseren Schreiner kenne und dieser unseren Esstisch gebaut hat, konnte ich meinen alten IKEA-Schreibtisch nicht mehr ertragen, Folgekosten ergaben sich daraus, dass er mir einen Schreibtisch nebst Beistelltisch bauen musste.

Seit ich einmal die Bepflanzung einer ganzen Terrasse austauschen musste, weil die günstig erworbene Blumenerde unrettbar schimmelte, kaufe ich keine billige Erde mehr. Und Pflanzen erwerbe ich im Fachhandel und nicht im Discounter, denn schließlich will ich auch in ein paar Jahren noch um die Ecke mit dem Fahrrad schöne Terrassenpflanzen kaufen können. Und nicht nur diese Einheitsware vom holländischen Großhändler.

Und last but not least: Zum Glück sind wir zu alt für schlechten Wein, abgesehen davon, dass er nicht schmeckt, bekommt er mir auch gar nicht mehr.

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