Unendliche Phantasie oder

wie ist es möglich, dass eine Autorin immer wieder derart tolle lustige berührende Bücher schreibt, auch zu ganz verschiedenen Themen? Ich spreche von Kerstin Gier, deren Müttermafia-Trilogie derart komisch ist, dass ich immer wieder laut lachen musste. Und die auch andere wunderbare Bücher geschrieben hat wie „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“, in dem man auch die Müttermafia-Protagonistinnen wieder trifft.

Oder „Für jede Lösung ein Problem“, in dem eine Frau ihren Selbstmordversuch überlebt, die Abschiedsbriefe an alle Verwandten und Freunde, in denen sie endlich mal alles geschrieben hat, was sie schon immer mal sagen wollte, längst unterwegs sind und auch bei den Adressaten ankommen. Die Verwicklungen kann man sich nicht vorstellen, sie sind aber sehr unterhaltsam.

Andererseits hat Kerstin Gier die wunderbare Farbtrilogie über zeitreisende Teenies geschrieben. Ich stehe bewundernd vor diesem Einfallsreichtum und der Bandbreite an Fantasie, die ich nie aufbringen könnte. Zumal die Zeitreisenden-Trilogie dazu auch noch eine Menge geschichtlichen Wissens und sorgfältiger Recherche erfordert. Und Einfühlungsvermögen in eine ganz andere Zeit.

Wobei ich die Müttermafia-Bücher noch besser finde, denn da wird viel Wahres ausgesprochen, was ich deswegen beurteilen kann, weil ich ja seit zwanzig Jahren als Mutter gezwungenermaßen auch in Rückbildungsgruppen,  Kindergärten und Schulen unterwegs bin. Und natürlich auch Beziehungserfahrungen gemacht habe. Auch wenn mein Leben nicht so märchenhaft weiterging wie das von der Protagonistin und ihren Freundinnen, so kann ich doch vieles nachempfinden.

Ich kann diese Bücher von Kerstin Gier zur Unterhaltung und Erheiterung rückhaltlos empfehlen, ich habe sie schon öfter sehr erfolgreich verschenkt, wenn ein bisschen Lachen und Spaß notwendig war.

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