Melvita – Naturkosmetik aus Frankreich

Ich bin kürzlich eher zufällig auf die Marke Melvita gestoßen. Zugegebenermaßen bin ich kein besonderer Fan von Naturkosmetik, allerdings finde ich die französischen Marken erheblich spannender als die deutschen – irgendwie sieht da selbst Ecocert gut aus… Melvita hat eine interessante Geschichte, die eng mit der Region Ardèche (das ist die grüne Gegend direkt neben der Provence) verbunden ist. Seit einem guten Jahr ist Melvita auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Das alles ist jetzt nicht so rasend spannend, aber: Melvita gehört seit 2008 zu L’Occitane und als ausgemachter L’Occitane-Fan schaue ich dann doch gerne mal genauer hin.

Die Anfänge

Melvita wurde von Bernard Chevilliat, seinem Bruder und seiner Frau Nûriël gegründet. Eigentlich hatten sie sich mit der Bienenzucht beschäftigt, aber bald schon wurde die ersten kosmetischen Produkte entwickelt – natürlich basierend auf den Produkten der Bienenstöcke: Shampoos, Badezusätze, Körpermilch und Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen. Das allererste Produkt war eine sechseckige Seife, die auch heute noch ein Bestseller ist. Auch der Firmenname zeigt die Verbundenheit zu den Anfängen: er setzt sich zusammen aus Mel (lat. Honig) und Vita (lat. Leben).

Melvita war eines der ersten Unternehmen, das für seine Bio-Produkte im Jahr 2002 das ECOCERT-Zertifikat erhielt. Dazu gehört auch eine lange Liste „verbotener“ Inhaltsstoffe wie PEGs und Silikone (Link).

Die andere Art der Zusammenarbeit

In 2008 wurde Melvita von L’Occitane gekauft, die schon erfolgreich mit einem „urfranzösischen“ Konzept weltweit expandiert haben. Und anders als sonst üblich blieb der Firmengründer Bernard Chevilliat dabei, neben seiner Arbeit für Melvita berät er auch L’Occitane bei der Produktentwicklung.

Bezugsquellen

Melvita ist online erhältlich (www.melvita.de) und in der Boutique in Karlsruhe, weitere Händler findet man hier.

Ich teste gerade das Tagesfluid aus der Bio Excellence-Serie und dazu bald mehr!

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