Hilfreiche Kleinigkeiten mit großer Wirkung…

…oder welche Tools bringen im Alltag wirklich Erleichterung, zusätzliche Zeit, Spaß bei der Nutzung oder machen einfach glücklich? Handelt es sich um Lifestyle-Accessoire zum Angeben, wie manche argwöhnen oder wirklich Sinnvolles? Ich denke da an den Fernseher zum Mitnehmen, das Telefon, das alles kann außer Fliegen, den Teebecher to go, die Reisekaffeemaschine, die beheizten Winterschuhe, aber auch an Lederhandschuhe, Make-up-Paletten und Autos.

Wie immer ist es wohl so, dass jeder selbst entscheiden muss, was ihm wirklich einen Vorteil bringt, und was dieser Vorteil nun auch konkret wert ist. Ich meine, jede(r) sieht ein, dass eine Waschmaschine gekauft werden muss, wenn die alte kaputt ist. Sogar die Liebe meines Lebens versteht das, auch wenn er es unpassend fand, dass die alte Waschmaschine ausgerechnet kurz vor Weihnachten die Grätsche machen musste (fragt mich mal, wie ich das fand).

Zweifelhafter war es schon bei der Standheizung für unser Hauptauto. Aber wenn die Garage vollgestopft ist mit Motor- und Fahrrädern, meinen Gartenutensilien sowie den Kinderbespaßungsgeräten, dann ist es schon sehr angenehm, hier morgens um halb sieben in der Küche (!) auf ein kleines Knöpfchen zu drücken, woraufhin ein vertrauenserweckendes oranges Leuchten in dem kleinen Display der Fernbedienung „on“ anzeigt und ich zwanzig Minuten später ein abgetautes Fahrzeug mit einem vorgewärmten Motor vorfinde, in das ich nur noch einsteigen und auf den Knopf für die äußerst effektive Sitzheizung drücken muss. Kein Kratzen, keine eiskalten Finger, kein „verflixtwoistderEiskratzer“ mehr. Das ist es mir wert.

Ebenso geht es mir mit dem Teebecher, der nicht tropft, schönen warmen Handschuhen und dem Abonnement einer Tageszeitung, die morgens um sechs im Briefkasten liegt. Wohingegen mir persönlich transportable Fernseher für unterwegs ebenso egal sind wie Kaffeemaschinen, die man mit auf die Reise nehmen kann – da stehe ich einfach auf dem Standpunkt, dass man sich Hotels oder Freunde aussuchen soll, wo man morgens anständigen Kaffeee bekommt.

Was mein Telefon angeht, so kann das zwar sehr viel mehr, als ich nutze oder verstehe, aber ich finde es trotzdem toll und seinen Preis wert, dass man so tolle Anwendungen laden kann, die sogar ich verstehe. Zum Beispiel das App „Schatzi“, das mit einem roten Herz auf dem Display erscheint und übergangslos meinen Mann anruft, wenn ich draufdrücke. Wohingegen ich es ablehne, mit dem iPhone im Internet zu surfen. Ich kann da nichts richtig erkennen und tue mich auch schwer mit der Vergrößerungsfunktion *ups, wo bin ich denn jetzt*. Vermutlich bräuchte ich zu diesem Behufe eine Lesebrille. Und das ist ein Lifestyle-Accessoire, das ich so lange wie möglich meiden möchte…

Anmerkung von Irit: vor der App „Schatzi“ kann ich nur warnen. Mein Mann liebt sein iPhone und hat gefühlte 100.000 Apps darauf. Unter anderem ein Ding, dass fußballerische Jubelstürme bei jeder auch noch so unwichtigen Neuigkeit des schwarz-gelben Vereins von sich gibt. Nachdem er sich aber trotz Jannes begeisterter Beschreibung sowie Demonstration geweigert hat, 79 Ct dafür zu bezahlen (oder waren es 1,79?), brach ein wunderbarer Ehestreit los, dessen Verlauf ich hier nicht näher erläutern möchte… so viel zu Schatzi

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